Bergbau

K+S will Kaligrube aktivieren


Die K+S Kali GmbH hat heute die Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren über die mögliche Wiederaufnahme der Kaliförderung und -produktion im derzeitigen K+S-Reservebergwerk Siegfried-Giesen nahe Hildesheim an die verfahrensführende Behörde, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) des Landes Niedersachsen, übergeben.

Nach den gesetzlichen Vorgaben bedarf das Gesamtvorhaben der Aufstellung eines bergrechtlichen Rahmenbetriebsplanes mit integrierter Umweltverträglichkeitsprüfung. Das Unternehmen will einen ausgewogenen Kompromiss zwischen ökologischen und ökonomischen Zielsetzungen finden.

Nach der nun erfolgten Abgabe der Antragsunterlagen erfolgt Anfang März deren öffentliche Auslegung sowie die Beteiligung anderer Behörden und der Naturschutzvereinigungen. Es können Einwendungen und Stellungnahmen beim LBEG eingereicht werden, die zu einem späteren Termin erörtert werden. Anschließend entscheidet das LBEG darüber sowie über die Zulässigkeit des Vorhabens.

Bereits am 22. November 2013 hatte der Landkreis Hildesheim als verfahrensführende Behörde in einem vorgeschalteten Raumordnungsverfahren mit integrierter Prüfung der Umweltverträglichkeit festgestellt, dass das Großvorhaben mit den Erfordernissen der Raumordnung vereinbar ist. (da)
stats