K+S will Kaligrube in Roßleben aktivieren

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Die K+S AG, Kassel, prüft derzeit die Reaktivierung der stillgelegten Kaligrube im thüringischen Roßleben. Das Bergwerk ist eines von sechs ostdeutschen Kalibergwerken, die in den neunziger Jahren stillgelegt wurden. In einem Interview mit dem "Handelsblatt" erklärte Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender der K+S, die Kaliproduktion in den kommenden Jahren mit massiven Investitionen ausbauen zu wollen. "Wir haben das Ziel, unseren derzeitigen Marktanteil von mehr als zehn Prozent weltweit langfristig mindestens zu halten", sagte Steiner dem Handelsblatt. Für den Ausbau der Jahreskapazitäten von 2 auf 3 Mio. t Kali wolle Steiner mehr als 2 Mrd. € investieren. Ein Kauf von Roßleben bietet sich an, da derzeit die bundeseigene Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung von stillgelegten Bergwerksbetrieben die Grube ausgeschrieben hat. (da)
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