KWS beginnt mit Freilandversuchen von GV-Zuckerrüben

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Die KWS Saat AG, Einbeck, will im kommenden Jahr in Deutschland an vier Standorten Freilandversuche mit gentechnisch veränderten (GV-)Zuckerrüben (H7-1) durchführen. Die KWS-Tochtergesellschaft Planta GmbH plant die Aussaat der Zuckerrüben in Dreileben (Sachsen-Anhalt), Höckelheim (Niedersachsen), Thulendorf (Mecklenburg-Vorpommern) und Wetze (Niedersachsen). Mit den Versuchen sollen Daten zum Anbau der Rübe unter heimischen Boden- und Klimabedingungen gewonnen werden. Anfang Oktober dieses Jahres hat Planta einen Antrag für die Genehmigung von Freilandversuchen mit GV-Zuckerrüben (H7-1) beim zuständigen Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eingereicht. Die von der KWS und der Monsanto entwickelte Sorte H7-1 weist eine Toleranz gegen das Pflanzenschutzmittel Roundup auf.

Versuche mit der GV-Rübe finden darüber hinaus auch in Spanien statt, teilt das Unternehmen weiter mit. Der kommerzielle Anbau der GV-Zuckerrübe (H7-1) ist bereits in den USA, Kanada und Japan zugelassen. Vor kurzem hat die EU-Kommission die Einfuhr sowie die Verarbeitung als Lebens-und Futtermittel von Produkten aus der (GV-)Zuckerrübe H7-1 genehmigt. (da)

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