Neue Saison

KWS bestätigt Langfristziel

In den ersten drei Monaten der neuen Geschäftssaison 2015/16 (Juli bis September) verbucht die KWS Saat SE einen Gruppenumsatz von 117,2 Mio. €, was einem Zuwachs gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 11,2 Prozent entspricht. Das Betriebsergebnis (Ebit) ist - wie in jedem Jahr - negativ, weil KWS den Hauptteil der Umsätze im Frühjahrsgeschäft mit Mais- und Zuckerrübensaatgut erzielt.

Aktuell wird das Ebit mit minus 47,0 (Vorjahr: minus 35,1) Mio. € angegeben. Negative Währungseinflüsse und gestiegene Aufwendungen für Vertrieb sowie Forschung & Entwicklung werden als wesentliche Gründe für die Abweichung zum Vorjahr genannt.

Die Umsatzerlöse im Segment Mais stiegen zuletzt um 5,2 Prozent auf 50,3 Mio. €. Für das Segment Zuckerrüben berichtet KWS von einem Plus von knapp 71 Prozent auf 12,8 Mio. €. Das 1. Quartal sei jedoch noch kein verlässlicher Indikator für den Verlauf des Gesamtjahres; zudem sei ein Teil der Umsatzsteigerung auf den Verkauf einer Produktionsanlage nach Japan entfallen. Die Umsatzerlöse im Geschäftssegment Getreide blieben mit aktuell 56,4 Mio. € in etwa gleich.

„Unsere Strategie bleibt trotz des des weiter anspruchsvollen Marktumfelds unverändert. Neben dem Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten in Wachstumsmärkten werden wir die Stärkung der Marktstellung von KWS in unseren Kernmärkten nicht aus den Augen verlieren", so Eva Kienle, KWS-Finanzvorstand. Im Mittelpunkt stehen dabei laut Kienle insbesondere der Ausbau und die Modernisierung von Produktionsanlagen in den Wachstumsmärkten Ost- und Südosteuropas sowie den USA. Das langfristige Ziel einer Ebit-Marge von mindestens 10 Prozent solle hierbei aufrecht erhalten bleiben. (Sz)
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