Mit dem Wachstum des Maissegments ist die KWS Saat AG weltweit hochzufrieden. Weitere Investitionen und Forschungskooperationen sollen in höhere Marktanteile münden.

Die umfangreichen Investitionen in Höhe von 77 Mio. €  in das Geschäftsfeld Mais spiegeln die Hoffnungen der KWS-Gruppe für dieses Segment. Das machte Dr. Christoph Amberger heute bei der Hauptversammlung deutlich.

Der Markteinsteig in den USA scheint mehr als gelungen: So hat es das nordamerikanische Joint Venture Agreliant mit einem mengenmäßigen Wachstum um 10 Prozent auf den dritten Platz mit einem Marktanteil von 19 Prozent geschafft. Große Erwartungen sind auf gentechnisch veränderte Sorten gerichtet. Dafür wurde das Forschungs-Joint Venture Genective mit der französischen Genossenschaft Limagrain gegründet.

Das Geschäft mit Maissaatgut trägt mittlerweile 58 Prozent zum Umsatz der KWS-Gruppe bei. Das Ergebnis in diesem Segment wuchs deutlich stärker als erwartet um 22 Prozent auf 78 Mio. €, berichtet Amberger, der sich zugleich aus seiner Tätigkeit für KWS verabschiedet.

Enttäuschend verlief für KWS das Herbstgeschäft mit Rapssaatgut. Auch mit der Position im Getreidesaatgut in Deutschland und Frankreich ist das Unternehmen nicht zufrieden. Amberger kündigt weitere Anstrengungen an, Marktanteile zu gewinnen.  (brs).
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