Neunmonatszahlen

KWS festigt F&E-Strategie


Die KWS Saat SE verzeichnet in den ersten neun Monaten der Geschäftssaison 2014/15 (Juli/Juni) Umsatzerlöse von knapp 778 Mio. €, ein Plus von rund 7 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis (Ebit) sank laut KWS hingegen auf 140 (Vorjahr: 146) Mio. €. KWS nennt als Gründe gestiegene Kosten für den Ausbau der Forschungs- & Entwicklungs- sowie der Vertriebsaktivitäten.

Die Gesamtinvestitionen der KWS-Gruppe in den ersten neun Monaten 2014/15 werden mit 95 (37) Mio. € angegeben.

Geschäftsfeld Mais trägt weiter

Das Segment Mais bleibt unverändert stärkster Umsatzträger in der Gruppe. Die Umsatzerlöse stiegen den Angaben zufolge überwiegend durch Zuwächse in Nord- und Südamerika um 6 Prozent auf 597 Mio. €. Das Ebit sank auf 88 (103) Mio. €, hervorgerufen durch höhere F&E- sowie Vertriebsaufwendungen.

Im Segment Zuckerrüben begünstigte die anhaltend hohe Nachfrage in Nordamerika und in der Türkei die Entwicklung. Der Umsatz stieg auf 289 (259) Mio. €. Das Ebit in diesem Segment wird mit 89 (76) Mio. € angegeben.

Der Umsatz im Segment Getreide lag nach dem 3. Quartal mit 98 (97) Mio. € leicht über dem Vorjahreszeitraum. Die zeitweise deutlichen Unterschiede in den Erzeugerpreisen für Weizen und Roggen prägten laut KWS den Geschäftsverlauf. Die Hybridroggenanbaufläche war leicht rückläufig, was sich negativ auf das Segmentergebnis auswirkte. Zudem stiegen die Kosten für Vertrieb sowie F&E, wodurch das Segmentergebnis im aktuellen Berichtszeitraum mit 21 (25) Mio. € unter dem Vorjahresniveau lag.

Umsatzplus von 7 Prozent erwartet

„Wir sind zuversichtlich, unsere Jahresziele für die KWS-Gruppe trotz neuer Herausforderungen im Marktumfeld zu erreichen", fasst CFO Eva Kienle den Ausblick für das Unternehmen zusammen. Die leicht reduzierten Erwartungen für das Segment Mais würden durch den erfreulichen Geschäftsverlauf im Segment Zuckerrüben kompensiert. Für das Geschäftsjahr 2014/15 wird die Gruppe voraussichtlich ein Umsatzwachstum von gut 7 Prozent auf rund 1,3 Mrd. € verbuchen. (Sz)
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