Der Saatguthersteller teilt ein zweistelliges Umsatzplus für das 1. Quartal mit. Brasilien trägt erstmals zu den Erlösen bei.

Die KWS Saat AG, Einbeck, hat im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 (per 30.6.) einen Umsatz von 113,1 Mio. € generiert, gegenüber 93,1 Mio. € im Vorjahresquartal. Dabei stammt ein Drittel des Zuwachses aus Brasilien, wo KWS seit Juli 2012 operativ tätig ist.

Das Betriebsergebnis sei, so schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung, auf Grund des saisonalen Geschäftsverlaufs in den ersten beiden Quartalen regelmäßig negativ und lag aktuell mit minus 22,2 Mio. € auf Vorjahresniveau.

Wie in den Vorjahren war das Getreidegeschäft mit über 60 Prozent der wesentliche Umsatzträger im Zeitraum Juli bis September. Beim Roggen spürte der Saatguthersteller eine deutlich erhöhte Nachfrage nach Hybridsorten. Landwirte haben ihre Anbauflächen ausgeweitet.

Auch der Absatz von Winterweizen- und Wintergerstensorten zog deutlich an, so KWS. Der Umsatz im Segment Getreide stieg um 25 Prozent auf 69,5 Mio. €. Das Segmentergebnis verbesserte sich signifikant auf 27,6 (Vorjahr: 18,9) Mio. €.

Das Segment Mais profitierte erstmals von den neuen Aktivitäten in Brasilien. Im Juli war das Unternehmen bei drei Züchtungsgesellschaften eingestiegen. Der Umsatz stieg um fast 28 Prozent auf 32,7 Mio. €. Das Segmentergebnis lag mit minus 24,4 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Zuckerrübensaatgutgeschäft fiel mit 9,0 Mio. € geringfügig schwächer aus als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis beträgt minus 14,3 Mio. €. KWS investierte rund 17,2 Mio. € in die Modernisierung der Zuckerrübensaatgutproduktion in Nordamerika sowie in Kapazitätserweiterungen für die Maisproduktion in Frankreich. (hed)
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