Bereinigung

KWS trennt sich von Pflanzkartoffeln

Ein entsprechender Vertrag wurde am Montag unterzeichnet, teilte KWS mit. Der Abschluss der Übernahme wird bis Mitte 2016 erwartet. Finanzielle Einzelheiten der Übernahme wurden nicht bekannt gegeben. Die KWS werde sich „mit allen vorhandenen Ressourcen und ihrem Know-how“ zukünftig vollständig auf die Züchtung von selbst entwickelten Hybridsorten konzentrieren, erläutert KWS-Vorstandsmitglied Peter Hofmann. Er äußerte die Hoffnung, dass die bei der Hybridzüchtung von Kartoffeln mögliche Vermehrung durch Saatgut anstelle von Knollen einen deutlichen Zuchtfortschritt bringen könne.

KWS arbeitet nach Aussage von Hofmann seit 2011 an Hybridkartoffeln. Die Aktivitäten werden künftig unter dem Dach der KWS Potato B.V. mit der dazugehörigen Zuchtstation im niederländischen Emmeloord fortgeführt.



Das Pflanzkartoffelgeschäft der KWS-Gruppe ist seit 2011 in der Tochtergesellschaft KWS Potato B.V. mit Sitz in Emmeloord zusammengefasst. Der Verkauf an das ebenfalls in Emmeloord ansässige niederländische Unternehmen Stet Holland B.V. umfasst das Sorten- und Zuchtmaterial für Kartoffeln zur Herstellung von Pommes frites und Chips sowie für Speisekartoffeln für traditionelle Exportmärkte. (db)
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