Die KWS Saat AG, Einbeck, hat im vergangenen Wirtschaftsjahr 2008/09 (Juli/Juni) gut verdient. Der Umsatz der KWS-Gruppe stieg um knapp 20 Prozent auf 717 Mio. €. Das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) legte um 11 Prozent auf 78 Mio. € zu, trotz deutlich erhöhter Aufwendungen in Forschung, Produktion und Vertrieb. Der Verkauf von Maissaatgut konnte erneut gesteigert werden. Dazu habe auch der Bioenergiesektor beigetragen. Im Zuckerrübensegment waren vor allem in den USA die herbizidtolerante Roundup-Ready- Zuckerrübe gefragt. "Das Hybridroggengeschäft übertraf alle Erwartungen", erläuterte Philip von dem Bussche, Vorstandssprecher der KWS Saat AG, gestern auf der Hauptversammlung. Die KWS wird eine Dividende in Höhe von 1,80 € (Vj. 1,70 €) je Aktie ausschütten.

Im laufenden Geschäftsjahr 2009/2010 will das Unternehmen weiter wachsen. "Es bleibt allerdings eine Herausforderung, an das äußerst gute Betriebsergebnisniveau des Vorjahres anzuknüpfen", fasste Finanzvorstand Hagen Duenbostel die Prognose zusammen. In Forschung und Entwicklung  investiert KWS weiter und stockt die  Mitarbeiterzahl erneut auf. (AW)
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