KWS wächst vor allem mit Mais

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Die KWS Saat AG, Einbeck, hat im Geschäftsjahr 2003/04 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent auf 443,7 Mio. € gesteigert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging auf 47,3 Mio. € zurück. Diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervor. Der Jahresabschluss wird heute der Hauptversammlung in Einbeck vorgelegt. Die KWS hat mit den Umsatzzahlen 2003/04 ihren Wachstumskurs fortgesetzt, der nur im Unternehmensjahr 2002/03 unterbrochen war. Seit 1999/2000 ist der Umsatz des Unternehmens um etwa ein Drittel gestiegen.

Zu dem hohen Umsatzwachstum 2003/04 gegenüber dem Vorjahr hat vor allem Maissaatgut beigetragen. Die Verkäufe erreichten mit 191,0 Mio. € erstmals das hohe Niveau der KWS-Umsätze mit Zuckerrübensaatgut (193,1 Mio. €). Auch die zur KWS gehörende Lochow-Petkus-Gruppe trug mit besseren Verkäufen für Getreidesaatgut zu dem Plus bei. Hier lag der Umsatz 2003/04 bei 52,7 Mio. €, weist der KWS-Geschäftsbericht weiter aus.

Den Rückgang des Ergebnisses 2003/04 gegenüber dem Vorjahr begründet das Unternehmen mit zusätzlichen Abschreibungen nach Änderungen im Handelsgesetzbuch, mit Wechselkurseffekten und Investitionen in den Strukturaufbau in Süd- und Südosteuropa. Insgesamt haben laut KWS aber alle Segmente einen "soliden Ergebnisbeitrag" geliefert. (db)

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