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Der Mais konnte in den letzten Apriltagen und Anfang Mai deutschlandweit zum großen Teil eingesät werden. Regen und Kälte haben die Feldarbeiten aber unterbrochen, ergab eine Umfrage der Korrespondenten der Agrarzeitung Ernährungsdienst. Ein zu kühles Frühjahr mit Nachtfrösten sorgt für zögerliche Aufwuchsbedingungen beim Mais. Die Aussaat ist in den meisten Regionen zu über 80 Prozent abgeschlossen. Die Niederschläge der vergangenen Tage haben die Bodenfeuchte verbessert. Allerdings ist es für die Jahreszeit zu kalt. Erneute Nachtfröste führen zu Stress für die Maispflanzen, die sich zunehmend gelb verfärben. Die Anbaufläche an Mais wird im laufenden Jahr wegen der zunehmenden Nachfrage im Energiemaissektor in den meisten Regionen wachsen. In Bayern ist allerdings Nüchternheit eingekehrt. "Bayernweit halten wir einen Anbaurückgang von zehn Prozent für realistisch", erklärte ein Saatenhändler. (PS/GH/St/HH)
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