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Die winterliche Kälte und die Schneestürme haben in China vermutlich der Schweinehaltung einen weiteren Dämpfer versetzt. Behindert waren in vielen Betrieben offenbar die Futter- und die Stromversorgung. Auch Transporte waren oft unterbrochen. Die US-Botschaft in Peking zitiert offizielle Quellen, wonach in den vergangenen Tagen rund 875.000 Schweine als Folge des harten Winters verendet sind. Bereits im vergangenen Jahr sind zahlreiche Tiere Opfer einer Viruskrankheit geworden. Deswegen sind die Schweinepreise in China seit Monaten hoch, obwohl die Regierung immer wieder versucht, den Preisanstieg zu begrenzen. Die US-Botschaft erwartet, dass außer den Tierhaltungsbetrieben die Rapsanbauer Einbußen wegen der Kälte haben könnten. Weizen dürfte dagegen in geringerem Ausmaß Schäden davon getragen haben. (ED)
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