Nachbeben

Kaliaktien verlieren weiter


Schlusskurse 31. Juli 2013
Unternehmen, Börsenstandort
Differenz zu Vortag in %
Uralkali, Moskau-6,70
K+S, Frankfurt-8,47
ICL, Tel Aviv-2,67
Mosaic, New York-6,21
PCS, Toronto-8,76
Agrium, Toronto-2,25
Quelle: Börsen, agrarzeitung.de
Den Stein ins Rollen gebracht haben am Dienstag Aussagen aus der Moskauer Zentrale des russischen Herstellers Uralkali. Der Vorstandschef Wladislaw Baumgertner hat angekündigt, ab sofort die Düngemittel nicht mehr über die weißrussische Vertriebsgesellschaft BPC zu vertreiben. Besonders heftig haben die Börsen auf Prognosen reagiert, dass am Weltmarkt Mengen- und Preisdruck für Kalidüngemittel bevorstehen soll.

Ein Sprecher der K+S Aktiengesellschaft hat zwar am Dienstag umgehend Stellung bezogen und die bisher optimistische Einschätzung zur aktuellen Angebots- und Nachfragesituation bekräftigt. Diese positiven Trends im Kalidüngemittelgeschäft hätten auch mittel- und langfristig Bestand, heißt es in Kassel.

Unterdessen haben die Kurse der börsennotierten Kalianbieter an den Börsen in Moskau, Frankfurt am Main, Tel Aviv, New York und Toronto auch am Mittwoch weiter nachgegeben. (db)
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