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Alte Getreidesorten wurden bisher eher privat angebaut und verarbeitet. Die Kampffmeyer Food Innovation GmbH, Hamburg, steigt nun in die Verarbeitung und Vermarktung von altem Sortenmaterial ein, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Mit 100 bis 120 t und zwei Sorten, dem Champagner-Roggen und dem roten Dinkel, fing das Hamburger Unternehmen im vergangenen Jahr an. Zur Ernte 2006 stockten sie ihr Potenzial mit etwa 150 t leicht auf. Das Unternehmen bezieht das Getreide als Korn oder Schrot von der Erzeugergemeinschaft Biokorntakt aus Berlin, welche als Erfassungshandel für die Landwirte fungiert. Verteilt wird es dann an eigene Kampffmeyer-Mühlen oder an Drittmühlen. Von dort wird es überregional an Bäcker geliefert, denen Kampffmeyer für die Vermarktung ein gezieltes Marketingkonzept unter dem Label "Grand Cru" anbietet. (sta)
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