Neue Forschungsergebnisse sollen kanadischen Landwirten helfen, die Produktionskosten zu senken und weitere Einnahmequellen zu erschließen. Bis einschließlich 2011 erhalten insgesamt 48 landwirtschaftliche Projekte Fördergelder der Regierung. Im Zeitraum 2009 bis einschließlich 2011 stellt die kanadische Regierung und die der östlichen Provinz Manitoba rund 1,9 Mio. € dafür zur Verfügung. Gefördert wird unter anderen Forschungsvorhaben ein Projekt mit dem Ziel, Ernteerträge und Qualität von Kartoffeln durch verbesserte Bodenbearbeitungsmethoden zu erhöhen. Auch die  Entwicklung eines DNA-basierten Impfstoffs gegen Vogelgrippe wird unterstützt.

Die Fördermittel werden durch die Agri-Food Research and Development Initiative (Ardi) vergeben. Ardi unterstützt bereits seit 1998 landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung in der Provinz Manitoba. Die Initiative übernimmt dabei jeweils bis zu 50 Prozent der anfallenden Kosten für Forschungsprojekte. Die übrigen Forschungsgelder werden von Privatunternehmen der Agrarindustrie finanziert. Seit ihrer Gründung hat Ardi in der Provinz Manitoba über 500 Forschungsprojekte mit 27 Mio. € gefördert. Unternehmen der Agrarbranche Manitobas investierten 35 Mio. € in die Projekte. (az)    
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