Kanada meldet weiteren BSE-Fall

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In einem Fleischrind in der kanadischen Provinz Alberta ist BSE nachgewiesen worden. Das teilte gestern die für die staatliche Lebensmittelkontrolle zuständige Behörde CFIA mit. Das knapp sieben Jahre alte Rind ist im Rahmen eines Überwachungsprogrammes aufgefallen. Nach Angaben der CFIA sind keine Produkte in die Nahrungskette gelangt. In einer Stellungnahme aus dem amerikanischen Landwirtschaftsministerium USDA heißt es, dass dieser Fall genauer untersucht werden müsste, weil das jetzt gefundene Rind kurz nach dem Zeitpunkt geboren wurde, zu dem in Kanada ein Verfütterungsverbot für Tiermehl in Kraft getreten war. Deswegen kündigte das USDA an, ein Untersuchungsteam nach Kanada zu schicken. Zurzeit bereiten die USA ein Gesetz vor, den Import von kanadischen Rindern nach dem 7. März wieder zu erlauben. In Agenturberichten wird die Frage diskutiert, ob dieser Termin nach dem neuerlichen BSE-Fund in Kanada einzuhalten sein wird. (db)
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