Kanal noch nicht frei

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Die Binnenschifffahrt in Nordwestdeutschland ist durch die Sperrung der Dortmund Ems-Kanals weiterhin stark beeinträchtigt. Die Bergung des am vergangenen Samstag bei Papenburg gesunkenen Schiffes ist schwieriger als zunächst angenommen. Nach zwei misslungenen Versuchen am Dienstag und am Donnerstag soll heute ein letzter Anlauf genommen werden, das Schiff zu heben. Bei einem erneuten Scheitern werde das Schiff am Unglücksort zerlegt, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen auf Anfrage mit. In diesem Fall würde es noch mindestens zwei weitere Tage dauern, ehe der Verkehr wieder aufgenommen werden kann. Die Sperrung des Dortmund-Ems-Kanals bei Olfen im Münsterland werde voraussichtlich Mitte Dezember aufgehoben, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine mit. (SB)
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