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Einer willkürlichen Obergrenze für Fördergelder hat der stellvertretende EU-Agrarkommissar Prof. Klaus-Dieter Borchardt in dieser Woche während der Messe Agra in Leipzig eine Absage erteilt. Fest sei allerdings der Wille der Kommission zu einer weiteren Modulation, in der Mittel von der ersten in die zweite Säule umgeschichtet werden. Auf die Höhe konnte sich die Kommission noch nicht verständigen, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Die neuen Modulationsgelder sollen jedoch wieder in die Landwirtschaft fließen. Für den „Gesundheits-Check“ bekräftigte Borchardt den Entschluss der Kommission, die Förderinstrumente zu überprüfen. Insbesondere die Cross Compliance soll vereinfacht werden. Außerdem stünden das Ende der Flächenstilllegung und der Energiepflanzenprämie bereits 2008 an. Die dann freiwerdenden Prämien sollen auf die Zahlungsansprüche aufgeschlagen werden. (sta)
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