Österreichische Molkerei wird wegen vertikaler Preisabsprachen zu Geldstrafe verurteilt. Weitere Ermittlungen im Molkereisektor laufen.

Nach Ermittlungen der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) im Lebensmittelsektor, wurde gegen die Molkerei Berglandmilch Ende Januar vor dem Oberlandesgericht Wien eine Geldstrafe in Höhe von 1,125 Mio. € verhängt. Dies erfuhr das österreichische Fachhandelsmagazin Cash (dfv).

Der Entscheid sei bereits rechtskräftig, da beide Parteien - die BWB und Berglandmilch- auf weitere Rechtsmittel verzichten. Zur Verhängung der Strafe kam es aufgrund von vertikalen Preisabsprachen mit dem österreichischen Lebensmittelhandel über die Endverbraucherpreise in den Jahren 2006 bis 2012.

Die BWB bestätigte zudem weitere Ermittlungen im Molkereibereich. Bei welchen Firmen wollte die Behörde jedoch nicht mitteilen. (hed)
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