Kartellverstoß im Vitamingeschäft beeinflusst Quartalsergebnis

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Im dritten Quartal konnte die BASF AG, Ludwigshafen, im Geschäftsbereich Gesundheit und Ernährung zwar ein Umsatzplus von knapp 12 Prozent erzielen, wozu überwiegend der Unternehmenszweig Pharma mit einem Umsatzzuwachs von 26 Prozent beigetragen hat. Das Gesamtergebnis wurde aber aufgrund der Schadensersatzklagen in den USA wegen der kartellrechtlichen Verstöße im Vitamingeschäft sowohl im Quartal als auch im Dreivierteljahr deutlich getrübt. Insgesamt 273 Mio. Euro musste das Unternehmen hierfür zurückstellen, teilte die BASF mit. Das Dreivierteljahresergebnis ist ohne Sonderbelastungen um 6 Prozent rückläufig. (AW)
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