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Einen drastischen Rückgang verzeichnet dieses Jahr der Thüringer Kartoffelanbau. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik, Erfurt, jetzt mitteilte, verringerte sich die Fläche gegenüber dem Vorjahr um knapp 900 ha und liegt nun bei 2.800 ha. Vor zehn Jahren war der Anbauumfang viermal so groß.

Weiter geschrumpft sind auch die Areale mit Silomais, Ackergras, Klee und Luzerne. Getreide steht, wie im Vorjahr, auf 63 Prozent der Ackerfläche. Mehr als 50 Prozent nimmt dabei Winterweizen ein (213.400 ha). Es folgen Wintergerste (71.500 ha), Sommergerste (54.600 ha), Triticale (23.500 ha), Roggen (16.300 ha), Hafer (6.700 ha) und Sommerweizen (2.100 ha). Triticale legte dieses Jahr um 7 Prozent zu, der Sommerweizen ging um 25 Prozent zurück.

Winterraps, einschließlich der Verwendung als nachwachsender Rohstoff, steht auf 100.400 ha. Dies sind 10 Prozent mehr als 2000. Hülsenfrüchte, also Futtererbsen und Ackerbohnen, dehnten ihren Anteil um 8 Prozent auf 22.400 ha aus. (Bm)
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