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Die ersten deutschen Frühkartoffeln sind im Boden. An rasch trocknenden Standorten in der Pfalz, in Niedersachsen und Teilen Baden-Württembergs wurde in den vergangenen Tagen gepflanzt, ergab eine Umfrage von ernaehrungsdienst.de. Das nun über Deutschland ziehende Regengebiet verhindert einen weiteren Fortschritt der Arbeiten. Im Rheinland sind noch keine nennenswerten Mengen in den Boden gekommen.

Die Frühkartoffelanbauflächen dürften in allen Regionen den Vorjahresumfang erreichen. Berater mahnen die Landwirte, bereits bei der Pflanzung und Bestandesführung an die Vermarktung zu denken. So sei die Festschaligkeit für eine erfolgreiche Vermarktung der Frühkartoffeln ein Muss. Entsprechend müsse ein kurzer Vermarktungszeitraum bis zur Haupternte berücksichtigt werden. Allerdings betonen Berater, dass den Kartoffelerzeugern die Alternativen fehlen. Der Braugerstenpreis sei unattraktiv und auch der Getreideanbau biete keine Phantasien. (brs)

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