Im Nordwesten Europas wachsen in diesem Jahr auf einer deutlich kleineren Fläche als im Vorjahr Kartoffeln heran. Die neuesten nationalen Statistiken erfordern eine Korrektur. Demnach ist die Fläche nun um fast 6 Prozent kleiner als 2011. Die Vereinigung der nordwestdeutschen Kartoffelerzeuger (NEPG) hat die Anbauzahlen aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden zusammengetragen. Vor allem Deutschland trägt mit einer um fast 10 Prozent kleineren Fläche zu dem Rückgang bei, gefolgt von Belgien, wo fast 7 Prozent weniger Fläche mit Kartoffeln bestellt wurden  und den Niederlanden mit einer Rücknahme um 6,2 Prozent.

Die ersten Proberodungen lassen auch auf einen geringeren Durchschnittsertrag als 2011 schließen. Allerdings variieren die Erträge stark je nach Pflanztermin. Auf dieser noch unsicheren Datenbasis schätzt der Verband die Kartoffelernte in den fünf Ländern auf 24 Mio. t, was 3 Mio. t weniger wären als in der vorigen Saison. (brs)
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