Kartoffelhändler lehnen Reglementierung ab

Der Kartoffelsektor braucht keine Marktordnung. Europatat lehnt eine Vereinnahmung in der anstehenden Agrarreform ab. Der Kartoffelsektor der EU sei einer der wettbewerbfähigsten in der Welt und dies ohne jegliche Marktintervention. Das solle auch so bleiben, erklärte Europatat, der Verband des Kartoffelhandels, in Brüssel. Deshalb sollten Kartoffeln nicht in die Einheitliche Marktordnung der EU eingebunden werden. Europatat warnt vor unnötigen Angeboten gegen Preisschwankungen und einer Lockerung des EU-Wettbewerbsrechts. Der Sektor habe lange Erfahrungen mit Preisschwankungen und Verträgen, betonte Europatat. Der Verband feierte in dieser Woche sein 60 jähriges Jubiläum. (Mö)
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