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Die wegen BSE und MKS kritische Situation auf den internationalen Fleischmärkten eröffne für Kasachstan eine Chance, seine Fleischexporte auszubauen. Das behauptete der Landwirtschaftsminister des Landes, Sauat Mynbajew, während einer "Regierungsstunde" zur Agrarpolitik im nationalen Parlament. Es gebe Pläne, eine staatliche Gesellschaft für Fleischausfuhren zu gründen.

Derzeit sei ein Zuwachs der Bestände in der privaten Hofwirtschaften der Bevölkerung zu beobachten, wo 85 Prozent der landwirtschaftlichen Nutztiere gehalten werden. So lag die Zahl von Rindern zum 1. März mit knapp 4,3 Millionen Stück um 3 Prozent höher als vor Jahresfrist. Zugleich stiegen die Bestände von Schafen und Ziegen um 4 Prozent auf insgesamt 10,0 Millionen Stück sowie von Schweinen um 10 Prozent auf fast 1,1 Millionen Stück. Die epizootische Situation in Kasachstan gebe bislang keinen Anlass zu Bedenken, beteuerte der Minister. Er wies auf die getroffenen Vorbeugemaßnahmen hin, wie das Einfuhrverbot für Fleisch und Fleischerzeugnisse aus den betroffenen Ländern sowie die Verschärfung der tierärztlichen Kontrollen in der heimischen Landwirtschaft. (pom)
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