Kasachstan überlegt Schutz für Getreidemarkt

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Nachdem die Weizenpreise in Kasachstan stark angestiegen sind, will die dortige Regierung nicht ausschließen, dass im Dezember Maßnahmen zum Schutz des heimischen Getreidemarktes ergriffen werden, berichtet Agra Europe, London. Kasachstan ist in dieser Saison einziges nennenswertes Nettoexportland für Weizen unter den ehemaligen GUS-Ländern und liefert sowohl an seine traditionellen Abnehmerländer rund um das Kaspische Meer als auch in die Ukraine und nach Russland sowie in Länder Mittel- und Westeuropas. Wie in den Vorjahren wird Kasachstan 2003/04 rund 5 Mio. t Brotweizen exportieren können. Bisher hat das Land nach Informationen von Agra Europe London schon 2,1 Mio. t exportiert. Nachdem die Preise in Kasachstan mittlerweile auf 125 US-$/t angestiegen sind, fürchtet die Regierung jetzt zu hohe Brotpreise im Inland. (db)
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