Kasachstan will sich 2010/11 als Weizenexporteur auf dem Weltmarkt behaupten. Hohe Vorräte sollen die geringe Ernte kompensieren. Unverändert schätzt das Agrarministerium in Astana die diesjährige kasachische Weizenernte auf 13,5 bis 14,5 Mio. t. Gegenüber dem Vorjahr, für das die nationale Statistik eine Erntemenge von 20,6 Mio. t ausweist, beträgt der Rückgang 36 bis 41 Prozent. Allerdings verweist das Ministerium auf hohe Endbestände aus dem Vorjahr, die rund 7,0 Mio. t Getreide umfassen sollen. Damit sei sichergestellt, dass der Inlandsbedarf gedeckt sei und Kasachstan sein hohes Exportpotenzial halten könne, geben sich die Verantwortlichen in Astana zuversichtlich. (db)
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