Kassen der US-Farmer klingeln


Sollten US-Landwirte in diesem Jahr wieder Durchschnittserträge dreschen, können die Einkommen einen neuen Rekord markieren.

In seiner ersten Prognose für 2013 stellt das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA den Farmern Nettoeinkommen von mehr als 128 Mrd. US-$ in Aussicht. Im Vergleich zur Delle im Vorjahr würde der Anstieg 14 Prozent betragen. Aber auch im langfristigen Vergleich sticht die Prognose hervor. Ein solches Einkommen wäre inflationsbereinigt das höchste seit 1973, stellt das USDA heraus.

Im Vorjahr hatte die Sommertrockenheit Spuren in den Kassen vieler US-Landwirte hinterlassen. Die USDA-Statistiken weisen für 2012 ein Nettoeinkommen von rund 114 Mrd. US-$ aus. Im Vergleich zu 2011 beträgt der Rückgang etwa 3 Prozent. Allerdings hatten die beiden Vorjahre einen steilen Anstieg der Einkommen um jeweils mehr als 25 Prozent gebracht.

Im Trockenjahr 2012 ist ein Teil der Einkommensverluste durch Trockenheit durch höhere Prämien für Ernteversicherungen ausgeglichen worden. Außerdem sind die Direktzahlungen an US-Farmer gestiegen. Schließlich konnten die Farmer wegen der gestiegenen Preise höhere Verkaufserlöse erzielen. (db)
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