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Auf etwa 900 Mio. US-$ könnten sich die Produktionsverluste amerikanischer Landwirte in Folge des Wirbelsturms Katrina aufsummieren, hat das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) errechnet. Ein Großteil der Ernteverluste gehe zu Lasten der Blumenerzeugung in Florida und entlang der Golfküste. Wie Landwirtschaftsminister Mike Johanns mitteilt, habe der Wirbelsturm die landwirtschaftlichen Hauptproduktionsflächen im mittleren Süden des Landes verschont. In den betroffenen Bundesstaaten seien bedeutende Mengen der Soja-, Mais-, und Reisproduktion rechtzeitig vor Beginn des Sturms geerntet worden. Die direkten Verluste der Tiererzeuger beziffert das USDA mit 30 Mio. US-$. Nicht berücksichtigt sind in dieser ersten Schätzung die Schäden an Infrastruktur, Gebäuden, Anlagen und anderen Produktionsfaktoren. Ein großer Teil der Produktionsverluste werde durch Ernteversicherungen abgedeckt. In der vom Wirbelsturm Katrina betroffenen Regionen sind nach Angaben des USDA etwa 70 bis 95 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen versichert. (Wo)
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