Kaum noch Gerste und Weizen in EU-Beständen

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Bei der EU-Binnenmarktausschreibung gehen für Gerste und Weizen die Mengen in einigen EU-Mitgliedstaaten zur Neige. In der deutschen Weizenausschreibung stehen noch rund 40.000 t zur Verfügung, in Frankreich sind es etwa 35.000 t. Die "Renner" bei den Zuschlägen in dieser Woche sind weiterhin französischer Interventionsweizen und deutscher Interventionsroggen. Die verstärkten Weizenexporte nach Nordafrika belebten in Frankreich die Nachfrage, was sich auch auf die EU-Binnenmarktausschreibung auswirkt. Die EU-Kommission erhöhte den Mindestverkaufspreis für französischen Weizen von 140,01 EUR/t in der Vorwoche auf 143,80 EUR/t. Schließlich machte sie darauf aufmerksam, dass wegen der Feiertage in Deutschland am 20. Mai und am 10. Juni keine Gebote für die Roggenausschreibung abgegeben werden können.

Im einzelnen wurden zugeschlagen

- 2.810 t Weizen aus Deutschland zum Mindestpreis von 141 EUR/t
- 21.067 t Weizen aus Frankreich zum Mindestpreis von 143,80 EUR/t
- 2.694 t Gerste aus Großbritannien zum Mindestpreis von 105,08 EUR/t
- 25.056 t Roggen aus Deutschland zum Mindestpreis vob 103,50 EUR/t.(Mö)

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