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In Deutschland gebe es keinen BSE-Fall aus ökologischer Erzeugung. Darauf weist der Bioland-Bundesverband, Mainz, hin. Verschiedene Zeitungen hätten in den vergangenen Tagen von einem an BSE erkrankten Rind aus Rarnow in Mecklenburg-Vorpommern berichtet. Dabei sei fälschlicherweise behauptet worden, dass ein Rind aus einem Biobetrieb an BSE erkrankt wäre. Das betreffende Tier wurde am 8. März 1996 auf dem Biopark-Betrieb geboren und nach Angaben von Bioland zehn Tage später an einen konventionell wirtschaftenden Nebenerwerbslandwirt verkauft. Das Tier habe danach nicht ausschließlich Futter aus ökologischem Anbau erhalten, sondern sei mit konventionellem Futter und konventionellem Milchaustauscher aufgezogen worden. Dieses Futter könne Tierkörperbestandteile enthalten haben, die im Ökolandbau schon immer verboten sind, so der Verband weiter. (ED)
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