1

Gentechnisch veränderter Mais sollte nach Ansicht des Umweltbundesamtes in Berlin nicht in der Nähe von Naturschutzgebieten und nicht in Biosphärereservaten angebaut werden. Als Begründung nennt die Behörde in einer Presseerklärung, dass die Wirkung von sogenanntem Bt-Mais auf Insekten noch nicht ausreichend geklärt sei. Der Abstand zu Naturschutzgebieten sollte mindestens 200 Meter betragen, um den Pollenflug dorthin zu vermeiden. Ferner sollte der Anbau von schädlingsresistenten Maissorten auf Gebiete beschränkt werden, in denen Ertragseinbußen durch Schädlinge zu erwarten seien. Die Marktzulassung sollte nach Meinung des Bundesumweltamtes auf 7 Jahre beschränkt sein. Ab dem kommenden Jahr wird der Anbau und der Vertrieb von Bt-Mais in Deutschland uneingeschränkt erlaubt sein. (Pa)
stats