Kein Rindfleisch in die Intervention

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Die EU-Kommission hat vergangene Woche kein Rindfleisch in die Intervention übernommen. Es waren 35 t aus Frankreich geboten worden. Mit einer größeren Angebotsmenge wird am kommenden Freitag gerechnet. Die Bedingungen für die Schlachtgewichte und -klassen sind für den zweiten Einreichungstermin leichter, wie die Kommission vor 14 Tagen im Verwaltungsausschuss Rindfleisch beschlossen hatte. Allerdings geht man dennoch nicht von größeren Zuschlägen am kommenden Freitag aus. Die Kommission wolle sich bei den Markteingriffen auf das Herauskauf- und Verbrennungsschema konzentrieren und kein Geld in der möglicherweise wirkungslosen Intervention verpulvern, schätzen Beobachter.
Weiterhin stellten am vergangenen Freitag im Verwaltungsausschuss Rindfleisch mehrere Mitgliedstaaten den Antrag, eine Ausnahmeregelung für die Flächen gebundenen Tierprämien zu finden. Viele Landwirte, die wegen BSE weniger Bullen verkaufen als gedacht, haben sich bei ihrer angegebenen Futterfläche verkalkuliert. Die Kommission meint bisher, es gebe keine ausreichende Rechtsgrundlage für ein Umcodieren der Flächen. (Mö)
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