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Tiermehl sollte nicht in Biogasanlagen verwertet werden. Darauf weist der Fachverband Biogas e.V., Freising, hin. Durch die Vergärung von Tiermehl in Biogasanlagen könne eine Vernichtung der Prionen, die die Rinderseuche BSE auslösen, derzeit nicht sicher gestellt werden. Da die Gärreste aus Biogasanlagen in der Regel auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden, könnten auf diese Weise potenzielle Erreger der Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE), die beim Menschen eine Variante der Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJK) hervorrufen können, wieder in den Nahrungskreislauf gelangen. Bei Biogasanlagen, die direkt in landwirtschaftliche Betriebe integriert sind, bestehe darüber hinaus die Gefahr, dass im Betrieb gelagertes Tiermehl Futtermittel kontaminiert. (ED)
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