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Auf eine Abschneidegrenze für prämienberechtigte Food-Ölsaaten hat Sachsens Landwirtschaftsminister Steffen Flath für das Jahr 2001 verzichtet: Im vergangenen Jahr durften Sachsens Landwirte lediglich 8,5 Prozent ihrer beihilfefähigen Ackerfläche für den Anbau von Ölsaaten nutzen. Dennoch dürfe der Ölsaatenanbau nicht überproportional ausgedehnt werden, mahnte der Minister. Wenn die europäische Garantiefläche überschritten werde, drohten Prämienkürzungen. Da jedoch bereits im vergangenen Jahr die ausgleichsberechtigte Anbaufläche eingehalten wurde und in Zukunft die Flächenprämien zurückgehen, sei eine Überschreitung nicht wahrscheinlich. Vor diesem Hintergrund würde eine Anbaugrenze vor allem die kleineren Betriebe benachteiligen, hieß es. (ED)
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