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Die Einführung einer Beimengungspflicht von Rapsmethylesther (RME) zu Diesel ist in Österreich am Widerstand der EU-Behörden und der Automobilindustrie gescheitert. Wie der Bauernbündler aus Österreich berichtet, war eine Beimischung von 2 Prozent vorgesehen. Als Kompromissvorschlag hat Umweltminister Martin Bartenstein jetzt die freiwillige Beimischung von 3 Prozent RME zu Dieseltreibstoff vorgesehen. Für diesen Prozentanteil RME würde keine Mineralölsteuer erhoben. Schätzungen zufolge würde eine Rapsanbaufläche von 60.000 ha benötigt, um 2 Prozent des Dieseleinsatzes in Österreich mit Biotreibstoff zu ersetzen. Das wären vier Prozent der österreichischen Ackerfläche.(ts)
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