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Brüssel/Mö, 2. Juli - Eine wissenschaftliche Konferenz über Tiermehle am Dienstag und Mittwoch in Brüssel konnte nicht klären, ob eine Verbannung von Kadavern undbesonders BSE-gefährdetem Geweben wie Hirn und Rückenmark aus der Futter- und Nahrungsmittelkette geboten ist. Konträre Aussagen der Wisschenschaftler standen sich gegenüber. David Taylor vom Institute for Animal Health, Edinburgh, will ein BSE-Risiko selbst bei einer Erhitzung auf 133 Grad nicht ausschließen. Dr. Oskar Riedinger vom Institut für Umwelt- und Tierhygiene der Universität Hohenheim hält das inzwischen EU-weit vorgeschriebene Verfahren dagegen auch in Seuchengebieten für sicher.
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