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Über den genauen Lieferumfang für die dritte Tranche der EU-Rußlandhilfe kann frühestens am 20. Mai entschieden werden. Grund für die Verzögerung ist die noch ausstehende Abstimmung über die Änderung der Durchführungsverordnung 111/99 im Verwaltungsausschuß Getreide der EU-Kommission. Nun soll am kommenden Mittwoch in einem anderen Verwaltungsausschuß über die umfangreichen Änderungen entschieden werden. Sie betreffen vor allem die Ausfuhren von Schweinefleisch und Reis aus dem Markt der Gemeinschaft. Erst nach der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt kann dann auf der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses am 20. Mai über die Neuausschreibung der dritten Tranche der Rußlandhilfe beraten werden. Von der Gesamtmenge über 1 Mio.t Weizen sowie 500.000 t Roggen sind bisher für rund 400.000 t Weizen und 200.000 t Roggen Zuschläge erteilt worden. (da)
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