„Die Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate liegen mit etwa 1.437 Megawatt unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors“, sagte Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. Deshalb werden die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen im Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 1. Dezember nicht gekürzt.

Die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen muss nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) monatlich angepasst werden.

Dafür entscheidend ist der Zubau der vergangenen zwölf Monate. Das Gesetz sieht vor, dass die Vergütungssätze um jeweils ein halbes Prozent pro Monat gesenkt werden, wenn sich der Zubau innerhalb des gesetzlichen Korridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt bewegt. Liegt er darüber, wird der Satz noch stärker zusammengestrichen. Liegt der Zubau darunter, sinkt die Vergütung weniger stark, bleibt gleich oder kann sogar ansteigen. (az)
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