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"Freier Welthandel heißt nicht, dass jeder macht, was er will", betonte Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauck bei der Wissenschaftstagung ökologischer Landbau in Stuttgart-Hohenheim. Es dürfe nicht zu einer Liberalisierung um jeden Preis kommen. Vielmehr müsste auch die Einhaltung sozialer Standards als Kriterium für den Marktzugang heran gezogen werden. Auch müsse man erwägen, zunehmend ökologische Kriterien heranzuziehen, wenn es um Handelsgespräche gehe. Gentechnik hält Hauk für eine mögliche Zukunftsperspektive für die Landwirtschaft. Darum müsse auch an Universitäten weiter in diese Richtung geforscht werden. "Wir dürfen die Forschung nicht wenigen Global-Playern überlassen", so Hauck wörtlich. (brs)
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