Keine Preisabsprachen bei Milch


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Bei den zuvor angekündigten bundesweiten Preiserhöhungen für Milch und Molkereiprodukten kann das Bundeskartellamt keinen Verstoß gegen das Wettebewerbsrecht nachweisen. Das Amt habe jedenfalls keine Hinweise auf unerlaubte Preisabsprachen gefunden, teilt die Behörde mit. Mitte August nahm das Kartellamt Einsicht in die Unterlagen der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle der Agrarwirtschaft, sowie beim Milchindustrie-Verband, beide in Bonn. „Die Aktion der Wettbewerbshüter war in erster Linie eine Pflichtübung, die durch politischen Druck ausgelöst wurde“, sagte der Vertreter einer süddeutschen Molkerei auf Anfrage des Ernährungsdienst. (HH)
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