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In Erdbeeren aus Deutschland wurden in dieser Saison keine Rückstandshöchstmengen von Pestiziden überschritten. Insgesamt 64 Proben seien in den Lebensmittelinstituten Oldenburg und Braunschweig des niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) untersucht worden, teilte das Laves heute mit. In elf Erdbeerproben, darunter fünf aus ökologischem Anbau, seien überhaupt keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen worden. In drei weiteren Proben konnten lediglich Spuren eines Pflanzenschutzmittels nachgewiesen werden.

Bei den in den übrigen Proben festgestellten Rückständen habe es sich hauptsächlich um Fungizide gehandelt. Diese würden eingesetzt, um einen Schimmelpilzbefall und damit den Verderb der Erdbeeren zu verhindern. Auch bei den im vergangenen Jahr untersuchten 66 inländischen Erdbeerproben habe es keine Höchstmengenüberschreitungen gegeben, teilt das Laves mit. In diesem Jahr seien neben deutschen Früchten auch 43 Früherdbeerproben aus dem Ausland untersucht worden. Davon hätten zwei Proben aus Marokko und Spanien die Höchstmengen überschritten. (ED)

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