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Berlin/vwd, 3. März - Das Bundeskartellamt, Berlin, hat den beabsichtigten Erwerb von 51 Prozent der Anteile an der Kali und Salz Beteiligungs AG, Kassel, durch die kanadische Potash Corp of Saskatchewan Inc (PCS), Saskatoon, untersagt. Zur Begründung der noch nicht rechtskräftigen Untersagungsverfügung erklärte das Kartellamt am vergangenen Freitag, die bislang zur BASF AG, Ludwigshafen, gehörende Kali und Salz Beteiligungs AG halte 51 Prozent der Anteile an der Kali und Salz GmbH (K + S), Kassel, dem einzigen Kaliproduzenten in Deutschland und europaweit größten Anbieter. 1995 habe das Unternehmen mit dem Vertrieb von Kali- und Salzprodukten einen Umsatz von etwa 1,7 Mrd. DM erzielt.
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