Keine weiteren Zertifikate

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Sechs niederländische Mischfutterunternehmen mit einem Anteil von 60 Prozent des niederländischen Mischfuttermarktes haben sich verpflichtet, Rohstoffe nur von Lieferanten zu beziehen, die sich unter TrusQ einem systematischen Screening auf unerwünschte Stoffe unterzogen haben. Die Forderung nach einer TrusQ-Sicherheitskontrolle wird auch an einzelne QS-Systemteilnehmer in der Futtermittelwirtschaft in Deutschland herangetragen. In einem Positionspapier lehnt die QS GmbH dieses Vorgehen ab. Das QS-System unternähme alles, was zur Prozesssicherung bei der Herstellung von Futtermitteln erforderlich sei. Vor dem Hintergrund internationaler Anstrengungen zur Harmonisierung von Sicherheitsstandards sei das neue Programm überflüssig. QS biete aber TrusQ offene Gespräche für eine Weiterentwicklung des Systems an. Mit dem von der niederländischen Productshap Diervoeder (PDV) betreuten GMP+-Standard soll eine gegenseitige Anerkennung möglichst bis September dieses Jahres vollzogen werden, kündigt die QS GmbH an. (BS)
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