Klärschlamm auch in Bayern Thema

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In der Tierkörperverwertungsanlage im bayerischen Plattling soll jahrelang Klärschlamm zu Tierfutter verarbeitet worden sein. Eine entsprechende Genehmigung aus dem Jahr 1992 bestätigte die Regierung von Niederbayern. Ein Jahr später wurde zwar das deutsche Futtermittelrecht geändert, doch das sei übersehen worden. Das bayerische Landwirtschaftsministerium betonte, dass Tiermehl in Bayern nicht mit Fäkalien kontaminiert worden sei. Allerdings sei abgefilterte Biomasse aus der betriebseigenen Kläranlage bis vor kurzem bei der Produktion von Blutmehl verwendet worden. Auch dies war aber nach dem geltenden Futtermittelgesetz unzulässig und ist nach Auskunft des Ministeriums seit einiger Zeit abgestellt. (HH)
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