Die Kanzlei versucht mehr als 400 Mio. Can-$ (ca. 283 Mio. €) Schadenersatz zu bekommen, wie die britische Fachpublikation Agrow berichtet.

Die Auswirkungen von Neonicotinoiden auf der Bienenpopulation und damit Kanadas Imker sei von wesentlicher Bedeutung für die Produktion von Kanadas Obst und Gemüse, so die Begründung der Kanzlei. Sie lädt weitere Imker und interessierte Einzelpersonen ein, sich an der Sammelklage zu beteiligen.

Die kanadische Behörde zur Regulierung von Pestiziden hatte im vergangenen Jahr Restriktionen bezüglich der Anwendung von Neonicotinoiden veranlasst, nachdem 2012 bei einer Untersuchung über den Tod von Bienenvölkern in der Maisanbau-Region von Ontario und Quebec die Ursache in Neonicotinoiden gefunden wurde.

Syngenta hat parallel dazu bei der US-Umweltbehörde EPA angefragt, ob die Menge an akzeptablen Rückständen in verschiedenen Getreiden erhöht werden könnte. (hed)
stats