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Probleme mit der Qualität des Winterweizens gibt es in einigen Regionen von Mecklenburg-Vorpommern. So erklärte Bruno Raschke, Geschäftsführer der Landwirtschaftsgesellschaft Petschow bei Rostock, dass der Eilteweizen auf Grund der schlechten Backqualität als Futterweizen verkauft werden müsse. Das wäre ein Verlust von 3,- bis 5,- DM/dt. Auch Klaus Zeplin von der Agrargenossenschaft Papendorf rechnet wegen der schlechten Qualität des Weizens mit bis zu 20 Prozent geringeren Erlösen. Es sei das erste Mal nach der Wende, dass man in Sachen Qualität einen derartigen Einbruch erlebte, erklärte Zeplin gegenüber der Ostsee-Zeitung. Als Grund für die mangelhafte Qualität werden die schlechten Witterungsverhältnisse angegeben. Mit den Erträgen sei man jedoch zufrieden. (Bm)
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