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Die Definition der Futterfläche, die für die Ermittlung der Besatzdichte bei der Sonderprämie für männliche Rinder und bei der Mutterkuhprämie als eine der Prämienvoraussetzungen heranzuziehen ist, hat sich mit den Agenda-Beschlüssen nicht verändert. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BML), Bonn, können demnach angemeldete Futterflächen anerkannt werden, wenn sie dem Betrieb für die Rinder-, Schaf- und/oder Ziegenhaltung zur Verfügung stehen, ein betrieblicher Bezug besteht und eine Doppelförderung ausgeschlossen ist. Die EU-Kommission habe jetzt schriftlich bestätigt, dass eine Überprüfung, ob der Aufwuchs der Futterflächen an die Tiere des Betriebes verfüttert wird, nicht erforderlich ist. Um die Extensivierungsprämie zu erhalten, müsse die Futterfläche zu mindestens 50 Prozent aus Weideland bestehen. (ED)
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