Klarheit über EU-Weizenimporte geschaffen

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Die Durchführungsverordnung für die Einfuhr von Weizen aus Ungarn hat die EU-Kommission am Donnerstag im Verwaltungsausschuss Getreide verabschiedet. Das jährliche Einfuhrkontingent soll, wie bereits in der Ratsverordnung festgelegt wurde, von 292.000 t auf 400.000 t aufgestockt werden. Es dürfen allerdings nicht mehr alle, sondern nur noch mittlere und gute Qualitäten zum Null-Zollsatz eingeführt werden. Für schlechte Qualitäten gilt der Normalzollsatz. Die Ratsverordnung gilt seit dem 8. August 2000. Weil aber bisher die Durchführungsverordnung fehlte, wussten einige EU-Länder nicht, wie sie die Weizenimporte aus Ungarn verzollen sollten. (Mö)
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