Allein innerhalb der letzten fünf Jahre stieg die Zahl von 1331 (2009) um 18 auf 1349 Betriebe, wie das Statistische Bundesamt (Destatis)in Wiesbaden ermittelt hat. Noch deutlicher ist die Zunahme der Bierlager, für die ein Anstieg von 184 im Jahr 2009 auf 282 im Jahr 2013 verzeichnet wurde.

Die Bundesländer mit der stärksten Steigerung der Braustätten im letzten Jahr waren Berlin und Brandenburg (+17,1%, 2012/2013). Eine ebenfalls deutliche Steigerung wird für Rheinland-Pfalz und das Saarland verzeichnet. Hier stieg die Zahl der Brauereien um 9,2% von 65 auf 71 im letzten Jahr und um 17 Betriebe in den letzten fünf Jahren an.

Im Länderranking des meisterzeugten Biers lag im letzten Jahr Nordrhein-Westfalen mit 23,6 Mio. hl an Platz 1, vor Bayern mit 22,3 Mio. hl. Allerdings ist innerhalb der deutschen Brauwirtschaft auch ein deutlicher Strukturwandel festzustellen. So ist seit der Wiedervereinigung deutschlandweit die Zahl der Braustätten mit einem Ausstoß von bis zu 5.000 hl deutlich von 494 (1990) um 430 auf 924 (2013) gestiegen.

Rund 70 Prozent aller deutschen Braustätten sind mittlerweile dieser Größenklasse zuzuordnen. Die Zahl der Brauereien von 5.000 bis 500.000 hl Jahresproduktion hat wegen des intensiven Wettbewerbs auf 382 Braustätten deutlich abgenommen. Nur 28 produzieren mehr als 1 Mio. hl pro Jahr. (az)
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